Luftbett bezeichnet ein pneumatisches Verdrängungssystem, das den Körper auf einem einstellbaren Luftpolster schwebend trägt, statt ihn mechanisch zu stützen.
Vergleich zur Tonnentaschenfederkern-Matratze (TTFK):
- Anpassung (Statisch vs. Dynamisch):
- TTFK:Hat eine vordefinierte Härte (H2, H3, etc.). Einmal gekauft, ist der Widerstand der Stahlfedern fix. Ändert sich Ihr Gewicht oder Rückenproblem, passt die Matratze evtl. nicht mehr.
- Luftbett: Ist stufenlos justierbar. Sie ändern den Widerstand per Knopfdruck in Echtzeit – von „weich wie Wasser“ bis „fest wie ein Brett“. Die Matratze passt sich Ihnen an, nicht umgekehrt.
- Druckentlastung (Widerstand vs. Verdrängung):
- TTFK: Arbeitet mit Gegendruck. Um Sie zu stützen, muss die Stahlfeder zurückdrücken. An schweren Stellen (Schulter/Becken) entsteht der höchste Druck (Gefahr von Druckspitzen/Durchblutungsstörungen).
- Luftbett: Arbeitet mit Verdrängung. Schwere Körperteile verdrängen die Luft, die in leichtere Bereiche (Taille/Nacken) strömt und dort stützt. Das System sorgt physikalisch bedingt für eine druckpunktfreie Lagerung (ideal bei Gelenkschmerzen).
- Haltbarkeit (Ermüdung vs. Konstanz):
- TTFK: Stahlfedern und Schaumabdeckungen unterliegen der Materialermüdung. Nach 8-10 Jahren verlieren sie Spannkraft (Kuhlenbildung).
- Luftbett: Luft ermüdet nicht („Luft leiert nicht aus“). Der Kern aus medizinischem PUR ist dauerelastisch. Solange das System dicht ist (Medizintechnik-Verschlüsse), bleibt der Liegekomfort auch nach 15 Jahren identisch wie am ersten Tag.
Fazit in einem Satz:
Eine Taschenfederkernmatratze ist ein hervorragendes statisches Stützkorsett; ein Luftbett, wie zum Beispiel das Magic-Choice-Luftbett, ist ein dynamisches Maß-System, das Druckschmerzen eliminiert und sich verändernden körperlichen Bedürfnissen jederzeit anpasst.